Zustimmungen der Mandanten auch bei Aufspaltung einer Partnerschaft notwendig

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Da Steuerberater wie Vertreter keines anderen Berufs Kenntnis von fast allen persönlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten ihrer Mandanten haben, sind an das in § 57 Abs. 1 StBerG gesetzlich verankerte Gebot zur Verschwiegenheit strenge Maßstäbe anzulegen. Vor diesem Hintergrund ist die Rechtsprechung zu sehen, dass aufgrund des Gebots zur Verschwiegenheit nach § 57 Abs. 1 StBerG (bei Steuerberatungsgesellschaften i. V. mit § 72 Abs. 1 StBerG) und des sich aus Art. 2 Abs. 1 GG ergebenden Rechts der Mandanten auf informationelle Selbstbestimmung der seine Praxis veräußernde Steuerberater erst nach Zustimmung der Mandanten dem Erwerber deren Namen aufdecken sowie die Akten und

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