Zur sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung von Steuerberatern in freier Mitarbeit bei anderen Berufsträgern

Einleitung Die Fallgestaltung ist nicht selten: Nach dem Steuerberaterexamen scheidet ein Steuerberater aus dem Anstellungsverhältnis bei einem Berufskollegen aus und begründet eine eigene Berufspraxis. Da er beruflich in  den ersten drei Jahren noch nicht ausgelastet ist, bleibt   er als freier Mitarbeiter seinem vormaligen Arbeitgeber verbunden und wird für ihn tätig. Ein halbes Jahr nach Beendigung des Freien-Mitarbeiter-Verhältnisses findet eine Prüfung nach § 28p SGB IV bei dem vermeintlichen Auftraggeber statt. Der Prüfer stößt hierbei auch auf Honorarrechnungen des jungen Steuerberaters und stellt weitere Nachforschungen an, die dazu führen, dass die freie Mitarbeit als „abhängige Beschäftigung“ qualifiziert wird. Folge hiervon ist

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