Zulässige Tätigkeiten des Steuerberaters nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz – ein Update

Das am 01.07.2008 in Kraft getretene Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) sollte den Rechtsberatungsmarkt für nichtanwaltliche Dienstleister – auch Steuerberater – im Vergleich zu der Vorgängerkodifizierung des Rechtsberatungsgesetzes stärker öffnen. Acht Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. I. Anwendungsbereich Das RDG enthält lediglich Regelungen zu außergerichtlichen Dienstleistungen. Dabei handelt es sich vor allem um die rechtliche Beratung des Mandanten sowie um die Vertretung gegenüber Behörden und privaten Stellen. Regelungen zu der Vertretung bei Gerichten sind hingegen den jeweiligen Verfahrensordnungen zu entnehmen (s.u. IV.). II. Grundsätzliche Begriffsbestimmungen Die Vornahme einer rechtlichen Tätigkeit im weiteren Sinne ist dem Steuerberater erlaubt,

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