Widerruf der Bestellung infolge Vermögensverfalls

Mit Beschluss vom 29.12.2016 hat der Bundesgerichtshof (AnwZ (Brfg) 53/16) seine bisherige Rechtsprechung zum Widerruf von Zulassungen von Rechtsanwälten, die in Vermögensverfall geraten sind, geändert. Die Änderung der Rechtsprechung gilt für den Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Vermögensverfalls entsprechend. Sachverhalt Der Kläger ist seit 1977 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Am 1. Dezember 2015 wurde das Insolvenzverfahren über sein Vermögen eröffnet. Mit Beschluss vom 2. Dezember 2015 stellte das Insolvenzgericht fest, dass der Kläger Restschuldbefreiung erlangen wird, wenn er den Obliegenheiten nach § 295 InsO nachkommt und die Voraussetzungen einer Versagung nach §§ 290, 297 bis 298 InsO nicht vorliegen. Mit

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