Werbung um die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall

Es ist allgemein bekannt, dass eine Werbung, die auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist, berufswidrig ist, §§ 57a StBerG, 9 Abs. 2, 19 BOStB. Weniger bekannt ist, dass es Fälle berufswidriger Einzelfallwerbung heute faktisch nicht mehr gibt, weil der BGH die Anforderungen an eine solche Werbung im Laufe der Jahre immer höher geschraubt hat. Hierzu ein praktischer Fall: Ein Steuerberater hat in seiner Eigenschaft als Vereinsvorstand eines Pensionssicherungsvereins aG von dem Verein ein vollständiges Mitgliedsverzeichnis nebst Postanschriften erhalten. Er schreibt alle Mitglieder an und bittet diese, ihn mit der Ausübung des Stimmrechts auf der anstehenden Mitgliederversammlung zu

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