Werbung: Spezialist für …

Zum anwaltlichen Berufsrecht hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 24.07.2014 ein interessantes Urteil gefällt. Im Streitfall ging es um einen Rechtsanwalt, der sich als „Spezialist für Familienrecht“ bezeichnet hatte. Eine Rechtsanwaltskammer hatte unter Hinweis auf die einschlägige Rechtsprechung und Kommentarliteratur hierin eine irreführende und damit unzulässige Werbung gesehen. Begründet wurde die Ansicht damit, dass beim rechtssuchenden Publikum die Gefahr der Verwechselung mit der Fachanwaltsbezeichnung „Fachanwalt für Familienrecht“ entstehen kann. Der BGH ist dieser Argumentation nicht gefolgt und hat festgestellt, dass es dem Informationsinteresse und der Orientierung diene, wenn ein Rechtsanwalt sich als Spezialist bezeichne. Eine objektiv richtige Aussage könne nicht irreführend

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