Werbeschreiben von vormals angestellten Steuerberatern an „ihre“ früheren Mandanten

Mit Urteil vom 26.09.2002 hat das OLG Düsseldorf entschieden, dass ein Steuerberater, der Mandanten seines früheren Arbeitgebers anschreibt und seine steuerlichen Dienste anbietet, weder eine unzulässige Einzelfallwerbung begeht noch eine unlautere Abwerbung von Mandanten betreibt. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass solche Schreiben für Kanzleiinhaber ein Ärgernis sind. Für die früheren Angestellten sind sie spiegelbildlich von Vorteil. Von Kanzleiinhabern wird dieses Problem in regelmäßigen Abständen an die Kammern herangetragen, wobei das Kind dann meistens schon im Brunnen liegt, weil der ehemalige Angestellte das Schreiben schon versendet hat. Was kann ein Kanzleiinhaber tun, um diese Situation zu vermeiden? Ausweg Wettbewerbsverbot Eine Möglichkeit,

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden