Was darf auf die Visitenkarte eines Steuerberaters?

Ein für den Außenauftritt von Steuerberatern wichtiges Urteil hat das Finanzgericht Baden-Württemberg am 29.10.2014 (2 K 2426/11) gefällt. Es ging um die Frage, ob und wieviel Abstand auf einem Geschäftspapier, einer Visitenkarte oder einem Kanzleistempel zwischen der Berufsbezeichnung „Steuerberater“ und einer nicht-amtlich verliehenen Zusatzqualifikation liegen muss. Vorgeschichte Der Steuerberater wurde im Jahre 2009 von seiner Steuerberaterkammer darauf hingewiesen, dass das Führen der Bezeichnung „Zertifizierter Rating-Analyst “ im unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Berufsbezeichnung „Steuerberater“ nicht zulässig sei. Er könne diesen Zusatz – räumlich getrennt – an anderer Stelle des Briefbogens aufführen. Auch sei eine sprachliche Trennung, z. B. durch das Wort „Zusatzqualifikation“,

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