Verwendung Allgemeiner Auftragsbedingungen bei gemischten Sozietäten?

Frage: Wir sind eine Kanzlei in der Rechtsform einer GbR, bestehend aus zwei Sozien – Herr ….ist Rechtsanwalt, ich bin Steuerberater. Bei der Verwendung von Allgemeinen Auftragsbedingungen, bei denen auch eineHaftungsbegrenzung vorgesehen sein soll, haben wir nun das Problem, dass das Berufsrecht der Rechtsanwälte eine Haftungsbeschränkung in vorformulierten Vertragsbedingungen nur für Fälle einfacher Fahrlässigkeit vorsieht, während bei den Steuerberatern alle Fälle der Fahrlässigkeit miteinbezogen werden können. Nach einzelnen Stimmen in der Rechtsprechung kann die Meinung vertreten werden, dass bei einer gemischten Sozietät das jeweils strengere Berufsrecht zu beachten ist. So weist auch der Deutsche Steuerberaterverband (StBdirekt-Nr. 15776) auch darauf hin: „…die durch das LG Hamburg zutage getretenen unkalkulierbaren Haftungsrisiken können zum einen

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