Vertretung und Abrechnung in Verfahren zur Offenlegungspflicht

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Frage: Gegen eine Mandantin wurde ein Ordnungsgeld von 2.500 € aufgrund angeblich verspäteter Offenlegungspflichten festgesetzt. Die Mandantin war ursprünglich eine Ltd. & Co. KG, bei der die Limited aufgelöst wurde, was zum Wegfall als Komplementärin der KG führte. Die verbleibenden Kommanditisten betrieben die eigentlich erforderliche Liquidation nicht nachhaltig, sodass sich die KG kraft Rechtsformzwangs in eine OHG wandelte, bei der die ehemaligen Kommanditisten persönlich haften. Es lag demnach zum Stichtag kein Fall des § 264a Abs. 1 Nr. 1 HGB mehr vor, sodass die Mandantin nicht mehr offenlegungspflichtig war (zur Fallkonstellation vgl. LG Bonn v. 28.11.2017, 33 T 944/15, www.justiz.nrw.de).

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