Vergütungsvereinbarung muss „deutlich abgesetzt“ von anderen Vereinbarungen sein

§ 4 StBVV stellt bestimmte Formerfordernisse an eine wirksame Vergütungsvereinbarung auf. Unter anderem muss die Vergütungsvereinbarung von anderen Vereinbarungen „deutlich abgesetzt“ sein, wenn sie – wie im Regelfall – nicht vom Auftraggeber (Mandanten) verfasst wurde. Eine Steuerberatungsgesellschaft aus Hamburg hatte diese Vorgaben nicht beachtet. Die auf die Vergütungsvereinbarung gestützte Honorarklage wies das Amtsgericht Oldenburg (Urt. v. 02.11.2015, 31 C 3/14, rkr.) als unbegründet ab. Die beklagte Mandantin, eine GmbH, hatte mit der Steuerberatungsgesellschaft (Klägerin) einen schriftlichen Steuerberatungsvertrag geschlossen. Gegenstand des Vertrages waren die Erbringung von Finanzbuchführungsarbeiten und Umsatzsteuervoranmeldungen (ab März 2013), die Lohnbuchführung (ab Februar 2013) sowie die Erstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2012. Vergütungsvereinbarung einer von 10 Paragraphen Dem Steuerberatervertrag war eine Anlage

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