Vergütungsvereinbarung „für alle künftigen Aufträge“ wirksam?

4 Abs. 1 Satz 1 und 2 StBVV stellt bestimmte Formerfordernisse an die Vereinbarung einer (höheren) Vergütung. Dahinter steht zum einen der Gedanke einer Schutz- und Warnfunktion für den Mandanten. Zum anderen erleichtert insbesondere das Schriftformerfordernis dem Steuerberater den Nachweis einer Vergütungsvereinbarung. Das OLG Karlsruhe hat in einer Anwaltssache kürzlich entschieden, dass eine Vergütungsvereinbarung diese Funktionen nur dann erfüllen kann, wenn sie ausreichend bestimmt ist (Urteil v. 28.08.2014 – 2 U 2/14, DStR 2015, 383). Deshalb müsse eindeutig feststehen, für welche Tätigkeiten der Mandant eine höhere als die gesetzliche Vergütung zahlen soll. Die Entscheidung des OLG KA Im konkreten Fall

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