Vereinbarung einer „Mindesthonorarklausel“

Vergütungsvereinbarungen, die eine Abrechnung nach Zeitaufwand vorsehen, enthalten häufi g eine Klausel, in der vorgesehen ist, dass der Auftraggeber mindestens die gesetzliche Vergütung nach der StBVV schuldet. Eine solche Klausel ermöglicht es dem Steuerberater, wahlweise nach Zeitaufwand oder nach den gesetzlichen Wertvorschriften abzurechnen. Solche Mindesthonorarklauseln oder Auffangklauseln sind grundsätzlich zulässig, solange sie nicht rechtsmissbräuchlich verwendet werden. Aber sind sie auch empfehlenswert? Beispiel: LG Stuttgart, Urt. v. 18.04.2016, 27 O 382/15 Im Erstberatungsgespräch mit Rechtsanwalt R teilte der Mandant M mit, dass er im Jahr 2004 ein Bankkonto in Liechtenstein eröffnet habe und dort insgesamt 65.000,00 € aus einer Erbschaft angelegt

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