Unverschlüsselter E-Mail-Versand berufsrechtlich zulässig?

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Frage: Angeblich soll ein Hamburger Datenschutzbeauftragter verlautbart haben, dass Rechtsanwälte nur verschlüsselt mit ihren Mandanten kommunizieren dürfen und es auch nicht zulässig sei, dass der Mandant auf die Einhaltung der Verschlüsselung verzichtet. Ich bin davon ausgegangen, dass Steuerberater auch unverschlüsselt mit ihren Mandanten kommunizieren dürfen, wenn der Mandant einverstanden ist. Da einige kleinere Unternehmen und Privatpersonen aus meinem Mandantenkreis keine Verschlüsselungstechnik einsetzen und auch nicht einsetzen wollen, frage ich mich, ob ich verpflichtet bin, diesbezüglich auf meine Mandanten einzuwirken. Antwort: Steuerberater unterliegen einer beruflichen Verschwiegenheitspflicht, die auch strafbewehrt ist. Weder das Steuerberatungsgesetz noch die Berufsordnung machen aber konkrete Vorgaben zur

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