Unverschlüsselte Speicherung von Mandantendaten durch Cloud Computing?

Frage: Ein Informationsdienstleister, den ich namentlich nicht benennen möchte, bietet Softwarelösungen für Steuerberater an und wirbt mit einer cloudbasierten Lösung zur unverschlüsselten Speicherung von Mandantendaten, zum Informationsaustausch mit den Mandanten sowie zum Einreichen der Steuererklärungen bei der Finanzverwaltung. In der Cloud sollen Daten gespeichert werden, die ein Privatgeheimnis im Sinne von § 203 StGB darstellen. In den „Hinweisen der Bundessteuerberaterkammer zum Datenschutz und zur Datensicherheit in der Steuerberaterpraxis“ heißt es: “Aus der Pflicht zur gewissenhaften Berufsausübung folgt, dass der ASP-Dienstleister sorgfältig auszuwählen ist und sichergestellt werden muss, dass dieser die Anforderungen an die Datensicherheit und die Einhaltung der beruflichen Verschwiegenheitspflicht

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