Unterstützung bei gesellschaftsrechtlicher Auseinandersetzung rechtfertigt erhöhtes Honorar

© photobyphotoboy - Adobe Stock
Eine qualifizierte (Rechts-)Beratung ist grundsätzlich als entgeltlich anzusehen, selbst wenn keine Vergütungsvereinbarung geschlossen wurde (vgl. Feiter, Die neue Steuerberatervergütungsverordnung, 2. Aufl. 2016, Rz. 31). Ebenso obliegt es dem Berater, bei Rahmengebühren im Sinne des § 11 StBVV unter Berücksichtigung aller Umstände sein Honorar ermessensgerecht zu bestimmen (vgl. Volkmann, in: Meyer/Goez, StBVV, 7. Aufl. 2013, § 11, Rn. 16 ff.). Insbesondere der Beistand bei einer gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung ist als schwierig anzusehen. Diese Grundsätze der Honorargestaltung des (Steuer-)Beraters werden allerdings gerade im Streitfall vom Mandanten häufig in Frage gestellt, sodass der Berater gezwungen ist, sein dem Grunde und der Höhe nach berechtigtes

Der Artikel steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein.

Registrierte Benutzer hier anmelden