Unbefugte Hilfeleistung in Steuersachen durch „Buchhalter“

Urheber: Andrey Popov
Bekanntlich gilt das Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen nicht für das Buchen der laufenden Geschäftsvorfälle, die laufende Lohnabrechnung und das Fertigen von Lohnsteuer-Anmeldungen, soweit diese Tätigkeiten durch Personen erbracht werden, die eine kaufmännische oder vergleichbare Ausbildung absolviert haben und danach mindestens drei Jahre auf dem Gebiet des Buchhaltungswesens praktisch tätig gewesen sind (§ 6 Nr. 4 StBerG). Soweit die Theorie. In der Praxis ist immer wieder festzustellen, dass diese Personengruppe – nennen wir sie Buchhalter – ihre Befugnisse überschreitet. Dies fängt bei der Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen an und reicht bis zur Erstellung von Jahresabschlüssen. Das Landgericht Hamburg hatte ganz

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