Umgang mit den November-Urteilen des Bundessozialgerichts

1. Änderung der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts Das Bundessozialgericht hat mit einer Serie von Urteilen vom 11.11.2015 einer jahrzehntelangen Praxis bei der sozialversicherungsrechtlichen Einordnung von mitarbeitenden Gesellschaftern den Boden entzogen. Die Folgen dieser Rechtsprechungsänderung werden bei den von ihr betroffenen Familiengesellschaftern kaum Assoziationen zum Karneval aufkommen lassen, sondern dürften eher für (november-)graue Tristesse sorgen. War es bisher gem. jahrzehntelanger Rechtsprechung der Sozialgerichte (und Sozialversicherungsträger) recht einfach möglich, als Geschäftsführer mit einer Minderheitsbeteiligung – oder als Minderheitsgesellschafter ohne Geschäftsführeramt – die Sozialversicherungspflicht zu vermeiden, hat das BSG der Tür zu den Fluchtwegen aus der Sozialversicherung nun einen Riegel vorgeschoben. Vermeidungsstrategien, die nicht

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