Steuerberaterhaftung wegen nachträglich festgestellter Rentenversicherungspflicht eines Geschäftsführers

In der letzten Zeit mehren sich Haftungsfälle, in denen Steuerberatern zum Vorwurf gemacht wird, auf eine etwaige Sozialversicherungspflicht eines GmbH-Geschäftsführers bzw. leitenden Angestellten nicht hingewiesen zu haben. Ausgangspunkt all dieser Fälle ist stets eine von der Deutschen Rentenversicherung durchgeführte Betriebsprüfung, nach deren Abschluss mit Wirkung für die Vergangenheit eine Rentenversicherungspflicht festgestellt wird. Die zum Teil beträchtlichen Nachforderungen werden sodann als Schaden geltend gemacht. 1. Sozialversicherungsrechtlicher Ausgangspunkt Grund für die zunehmende Zahl sozialversicherungsrechtlicher Betriebsprüfungen ist wohl die Rechtsprechung des BSG, die sich seit dem Jahre 2012 deutlich verschärft hat. a) Aufgabe der „Kopf und Seele“-Rechtsprechung In der Vergangenheit hatte das BSG

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