Steht dem Steuerberater bei der Gebührenbestimmung ein Toleranzbereich von 20 % zu?

Nach der zum Anwaltsgebührenrecht entwickelten Rechtsprechung steht dem Rechtsanwalt ein Toleranzbereich bei der Bestimmung der angemessenen Gebühr zu, der gerichtlich nicht überprüfbar ist. Nach der bereits zur BRAGO entwickelten Rechtsprechung beträgt der Toleranzbereich 20 %. Sofern die Bestimmung des Rechtsanwalts die angemessene Gebühr um nicht mehr als 20 % übersteigt, ist deshalb noch keine Unbilligkeit i. S. d. § 315 Abs. 3 BGB gegeben. Wird diese Toleranzgrenze allerdings überschritten, ist die anwaltliche Bestimmung unbillig und damit völlig unverbindlich. Das Gericht setzt die Gebühr dann nicht herab, sondern vollständig neu fest, wobei es seinen eigenen Maßstab anlegen darf und nicht etwa

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