Schnellberatung am Telefon

Häufig kommt es vor, dass Mandanten anrufen und „nur einen kleinen Rat“ haben möchten. In solchen Fällen ist Vorsicht geboten, denn die Gerichte sehen in erteilten Auskünften (die häufig ohne Berechnung erfolgen) keine Gefälligkeit, sondern im Zweifel haftungsauslösende Elemente. Ein vor dem OLG Karlsruhe verhandelter Fall gemahnt zur Vorsicht: Im Rahmen eines seit Jahren bestehenden Dauermandats fragte ein Mandant telefonisch bei einer Mitarbeiterin des Steuerberaters nach, ob beim Verkauf seiner Wohnung steuerliche Nachteile wegen der Nichteinhaltung der 10jährigen Spekulationsfrist zu befürchten seien. Die Mitarbeiterin fragte daraufhin, ob er die Eigentumswohnung zu einem geringeren Preis veräußern wolle, als tatsächlich gekauft. Als

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden