Scheinsozietäten zulässig

Der BGH hat mit Urteil vom 12.07.2012 (AnwZ Brfg 37/11) die bisherige Linie der Rechtsprechung bestätigt, nach der auch (aber nicht immer) Scheinsozietäten zulässig sind. Zwei Rechtsanwaltskanzleien mit Sitz in verschiedenen Orten hatten sich zu einer überörtlichen Außensozietät zusammengeschlossen, behielten dabei jedoch ihre jeweilige rechtliche Selbständigkeit bei. Der BGH sah in diesem Zusammenschluss keine Gefahr der Irreführung, da im Streitfall durch organisatorische Vorkehrungen gewährleistet war, dass die örtlichen Sozietäten im Außenverhältnis stets gemeinsam auftreten, die Mandanten jeweils an den zuständigen Spezialisten verweisen und eine gesamtschuldnerische Haftung der „Scheinsozien“ gegeben ist. Problem der Haftung auch bei angestellten Steuerberatern Angestellte Steuerberater führen

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