Schadensersatzanspruch bei unbefugter Beauftragung eines Inkassounternehmens

In einem Honorarrechtsstreit hat das Amtsgericht Mülheim a. d. Ruhr (Urteil v. 21.06.2012, 27 C 498/10) die Beauftragung eines Inkassoinstituts durch den Steuerberater als unerlaubte Handlung und Straftat i. S. des § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB beanstandet. Die beklagte Mandantin hatte sich gegen die Inanspruchnahme des vom Steuerberater beauftragten Inkassoinstituts verteidigt und zu diesem Zweck eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet. Die Rechtsanwälte hatten    ihre    Bemühungen    mit € 654,80 in Rechnung gestellt. Das Gericht verurteilte den Steuerberater zur Zahlung dieses Betrages, weil die Beauftragung des Inkassobüros unbefugt erfolgt war. Honorarforderung unterliegt grundsätzlich der Verschwie-genheitspflicht Nach § 203 Abs. 1 Nr. 3

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