Schadensersatz bei Fehlern des Vorberaters nach Beraterwechsel

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Mit der Frage der Geltendmachung eines Schadensersatzes wegen der schlechten Leistung des Vorberaters hatte sich das Landgericht Leipzig in einer aktuellen Entscheidung zu beschäftigen. Abweichend vom üblichen Fall des Beraterwechsels, bei dem der Mandant sich von einem bisherigen Steuerberater trennt und ein Mandatsverhältnis mit einem neuen, anderen Steuerberater eingeht, war der Vorberater im streitgegenständlichen Fall ein Lohnsteuerhilfeverein. Interessant ist die Entscheidung vor allen Dingen deshalb, weil sie einem verbreiteten Irrtum, nämlich bei Fehlleistungen oder Schlechtleistungen des Vorberaters dessen gesamte Arbeit neu erstellen zu müssen, Grenzen setzt. Der Entscheidung des Landgerichts Leipzig vom 04.05.2016, Az.: 03 O 1289/13, lag folgender Sachverhalt zugrunde

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