Regressansprüche des Mandanten gegen Vorberater

Ist ein Steuerberater verpflichtet, Regressansprüche seines Mandanten gegen dessen vorherigen Steuerberater zu prüfen? Muss ein Steuerberater seinen Mandanten bei ersichtlichen Fehlbeurteilungen des Vorberaters auf die Verjährung möglicher Regressansprüche hinweisen? Mit diesen Fragen hat sich das OLG Schleswig in seinem Urteil vom 18.07.2014 (17 U 21/14) befasst. Worum ging es? Ein niedergelassener Arzt hatte mit einem jüngeren Kollegen eine Gemeinschaftspraxis gegründet und dabei seine bisherige Einzelpraxis in die Gesellschaft eingebracht. Er verkaufte und übertrug dem jungen Kollegen 50 % der Anteile am Gesellschaftsvermögen. Das Grundstück, auf dem sich die Praxisräume befanden, war von dieser Veräußerung nicht umfasst, sondern blieb – als

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden