Problem Auftragsschutz

Musterverträge zur Kanzleiübertragung (z.B. DWS) sehen standardmäßig Auftragsschutzklauseln vor. Diese sollen sicherstellen, dass der Verkäufer nach dem Verkauf nicht auf ehemalige Mandanten zugehen und diese in eigener Regie (weiter-) betreuen darf. Juristisch sind diese Klauseln in der Regel nicht zu beanstanden. Das Problem liegt vielmehr darin, dass die Höhe der vereinbarten Vertragsstrafe in vielen Fällen keinesfalls ausreichend ist. Zwei Beispiele aus der Praxis: „Verletzt die Veräußerin die Verpflichtung zum Auftragsschutz gemäß Absatz 1, so hat sie dem Erwerber eine Vertragsstrafe in Höhe von 60% des wettbewerbswidrig vom beratenen oder vertretenen Mandanten zuletzt geleisteten jährlichen Honorars, mindestens EUR 500 zu zahlen“.

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