Private Steuererklärungen als Serviceleistung

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In einem Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf wurde die Klage einer Steuerberatungsgesellschaft auf Zahlung von Steuerberaterhonorar abgewiesen, weil zwischen den Parteien eine mündliche Vereinbarung bestand, nach der Tätigkeiten im Zusammenhang mit den privaten Steuererklärungen des beklagten Ingenieurs als sog. Serviceleistung nicht gesondert in Rechnung gestellt werden (LG Düsseldorf vom 22.03.2019, 7 O 158/15). Insg. ging es um eine Honorarforderung in Höhe von 17.406,15 € zzgl. Zinsen. Die Klägerin hatte diverse Tätigkeiten betreffend die persönlichen Einkommensteuererklärungen des Beklagten für die Veranlagungszeiträume 2009–2012 abgerechnet (u. a. für die Prüfung diverser Steuerbescheide, die Erstellung der Einkommensteuererklärungen nebst diverser Überschussermittlungen und die Durchführung von

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