Praxisübertragungsvertrag: Reaktionsmöglichkeiten des Käufers nach Übergabe bei Umsatzrückgang

Das LG Mönchengladbach hat mit Grund- und Teilurteil vom 11.06.2013 (3 O 296/10) erstinstanzlich über die Zahlungsklage eines Steuerberaters entschieden, der seine Steuerberatungspraxis an einen anderen Steuerberater veräußert hatte. Der beklagte Käufer hatte auf den vereinbarten Kaufpreis von 720.000,00 € lediglich zwei Raten á 12.000,00 € gezahlt. Er berief sich im Wesentlichen auf die Nichtigkeit des Praxisübertragungsvertrages, weil die Mandanten einer Praxisübertragung nicht zugestimmt hätten. Außerdem berief sich der Beklagte auf eine arglistige Täuschung des Klägers hinsichtlich der erzielbaren Umsätze. Vorsorglich erklärte er noch eine Minderung des Kaufpreises wegen nachträglich festgestellter Umsatzrückgänge und rechnete mit einer Vertragsstrafe auf, weil der Kläger gegen

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