Praxiskauf: Übernahme einer Unentgeltlichkeitsvereinbarung zwischen Verkäufer und Mandant durch Käufer?

Im Falle einer Praxisveräußerung tritt der Käufer in die zwischen Verkäufer und Mandant bestehenden Verträge ein, wenn die Mandanten der Veräußerung zustimmen. Es handelt sich um einen gesetzlich nicht geregelten Fall der Vertragsübernahme. Der Käufer ist bis zu einer vertraglichen Anpassung der Honorare grundsätzlich an die Abrechnungspraxis des Verkäufers gebunden. Deshalb sollte sich der Käufer im Rahmen seiner Möglichkeiten frühzeitig über die Abrechnungspraxis des Verkäufers informieren. Unentgeltlichkeitsvereinbarung zwischen Praxisverkäufer und Mandant Insbesondere Unentgeltlichkeitsvereinbarungen zwischen Verkäufer und (oft langjährigen und befreundeten) Mandanten können für den Käufer zum Problem werden. Über einen solchen Fall hat das LG Wuppertal mit Urteil vom 25.05.2016 (3

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