OLG Düsseldorf: Mandantenschutz ergibt sich schon aus Abfindungsklausel

Das OLG Düsseldorf hat sich erneut (siehe KANZLEI intern 11/2015, 3) mit einer Mandantenschutzklausel beim Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Steuerberaterkanzlei beschäftigt (Urteil v. 14.04.2016, Az. I-6 U 86/15). Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob eine Mandantenschutzklausel förmlich vereinbart und hinreichend bestimmt sein muss oder ob sie sich auch schon aus den Begleitumständen des Ausscheidens eines Gesellschafters ergeben kann. Im konkreten Fall ging es um den Partner einer Steuerberatungsgesellschaft, der auf Grund einer im Partnerschaftsvertrag festgelegten Höchstaltersgrenze von 60 Jahren aus der Gesellschaft ausscheiden musste. In diesem Zusammenhang erhielt er eine Abfindung in Höhe von 600.000 € und veräußerte seine

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden