Mischkalkulation und Rückforderung von Honorar

In der Praxis sind auch solche Fälle anzutreffen, in denen ein Mandant über viele Jahre hinweg keine Berechnung, jedenfalls keine Schlussrechung, über die geleisteten Arbeiten seines Steuerberaters erhalten hat. Die Gebühren wurden vom Steuerberater kurzerhand im Rahmen einer Abbuchungsermächtigung eingezogen. Pflicht zur Erteilung einer Rechnung Es steht außer Frage, dass ein solches Verhalten nicht mit der Verpflichtung zur gewissenhaften Berufsausübung (§ 57 Abs. 1 StBerG) zu vereinbaren ist. Gebührenrechtlich verhält es sich zunächst so, dass der Mandant innerhalb der 10-jährigen Aufbewahrungspflicht der Handakte (§ 66 Abs. 1 StBerG) eine Mitteilung der Berechnung fordern kann. Der Steuerberater ist auf Nachfrage also verpflichtet,

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