Mehrfachberechnung nach § 34 Abs. 2 StBVV/Buchführungsgebühr bei wenigen Buchungen

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Ein Steuerberater (im Folgenden: Kläger) betreute einen Rechtsanwalt (im Folgenden: Beklagter). Dieser beauftragte am 21.04.2011 den Kläger u. a. mit der Bearbeitung der Buchhaltung und Lohnbuchhaltung für seine neugegründete Rechtsanwaltskanzlei. Die im Rahmen der Beauftragung getroffenen Absprachen sind zwischen Steuerberater und Mandant streitig. Wegen Differenzen wurde die Zusammenarbeit zum 23.04.2012 beendet. Der Steuerberater rechnete danach neben anderen streitigen Leistungen auch eine Pauschale für die Einrichtung der Abrechnungs- und Lohnkonten in Höhe von 250 € ab. Für die (monatliche) Buchführung setzte er jeweils eine 6/10-Gebühr an. Im gesamten Quartal 4/2011 hatte der beklagte Rechtsanwalt nur zwölf Arbeitnehmer beschäftigt, gleichwohl rechnete der

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