Mandant unbekannt verzogen

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Frage: Wir haben Mandantenunterlagen/Kontoauszüge/Belege von 2005–2012, die der Mandant trotz mehrfacher Aufforderung nicht abgeholt hat. Nun ist der Mandant unbekannt verzogen. Müssen wir die Unterlagen aufheben oder können diese vernichtet werden? Antwort: Nach § 66 Abs. 1 Satz 1 StBerG muss der Steuerberater oder Steuerbevollmächtigte die Handakten grundsätzlich für die Dauer von zehn Jahren nach Beendigung des Auftrages aufbewahren. Diese Verpflichtung erlischt gemäß § 66 Abs. 1 Satz 2 StBerG mit der Übergabeder Handakten an den Auftraggeber, spätestens jedoch binnen sechs Monaten, nachdem der Auftraggeber die Aufforderung des Steuerberaters oder Steuerbevollmächtigten erhalten hat, die Handakte im Empfang zu nehmen. Die

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