Keine Vorschussrechnung nach Eintritt der Fälligkeit

Der Steuerberater kann von seinem Auftraggeber für die entstandenen und die voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen einen angemessenen Vorschuss fordern (§ 8 StBVV). Das Recht, einen Vorschuss zu fordern, erlischt allerdings mit Eintritt der Fälligkeit des Honorars (§ 7 StBVV), da der Berater dann die Möglichkeit der Berechnung nach § 9 StBVV hat und hierzu auch berufsrechtlich verpflichtet ist. Gleichwohl kommt es immer wieder vor, dass Steuerberater zur Begründung ihres Honoraranspruchs vor Gericht Vorschussrechnungen vorlegen, obwohl der Auftrag bereits erledigt bzw. die Angelegenheit beendet ist und somit Fälligkeit des Vergütungsanspruchs eingetreten ist. Besonders verhängnisvoll war dies für eine Steuerberaterin in

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