Keine überzogenen Anforderungen an die Hinweispflichten des Steuerberaters zur (möglichen) Insolvenzreife

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Welche Prüfungsschritte muss ein Steuerberater unternehmen, um die Insolvenzreife des Mandanten festzustellen? Welche „Rede-“ oder Beratungspflichten hat er insoweit? Welche Haftungsrisiken bestehen? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen den steuerberatenden Beruf seit einer Entscheidung des BGH (Urt. v. 26.1.2017, IX ZR 285/14) zu den Beraterpflichten bei Insolvenzreife überall. Doch nicht nur die Praxis, auch die Instanzgerichte müssen diese Rechtsprechung beachten und haben damit kein leichtes Geschäft. Eine aktuelle Entscheidung des Landgerichtes Münster (Urt. v. 10.7.2019, 110 O 48/18, nicht rkr.) könnte insoweit richtungsweisend wirken. In dem Sachverhalt wurde einer Steuerberaterin (im Folgenden auch Beklagte) von einer Insolvenzverwalterin (im Folgenden auch Klägerin)

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