Keine grundsätzliche Beratungspflicht in sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten

Zwei Herren an einem Schreibtisch reichen sich die Hände
#175862697 | Urheber: sebra @ Fotolia
Insbesondere unter Mandanten hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Steuerberater eine umfassende Zuständigkeit für alle rechtlichen Beratungsfelder hat, die den Mandanten in seinem jeweiligen Umfeld betreffen. Dies gilt insbesondere für die in der Regel komplexen sozialversicherungsrechtlichen Fragen, denen sich der Mandant im Rahmen von Altersvorsorgeregelungen, Unfall, Krankheit und Pflege ausgesetzt sieht. Tatsächlich sind jedoch – ungeachtet des faktischen Könnens – die rechtlichen Möglichkeiten des Steuerberaters zur Beratung in sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten beschränkt (vgl. BVerfG, Beschl. v. 15.10.2014, 1 BvR 2504/14; BSG v. 05.03.2015, B 12 R 4/12 R; BSG v. 14.11.2013, B 9 SB 5/12 R; Feiter, Die neue Steuerberatervergütungsverordnung,

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden