Keine Bindung an das vom Vorberater vereinbarte Honorar bei Mandatsübernahme

Bei aller Freude über neu akquirierte Mandate sollte der Berater sich davor hüten, ohne Abschluss einer schriftlichen Vergütungsvereinbarung Honorargrundsätze für die Gestaltung des künftigen Mandatsverhältnisses zu besprechen und sich dadurch Abrechnungsmöglichkeiten bei künftigen Änderungen zu nehmen. In einem Rechtsstreit, über den das Amtsgericht Hattingen zu befinden hatte, stand nämlich genau die Frage der angeblich verbindlichen Festlegung der künftigen Honorierung der steuerberatenden Leistungen des (klagenden) Steuerberaters im Mittelpunkt. Zum Glück für den Steuerberater war jedoch bei der Vertragsanbahnung mit dem Mandanten ein Zeuge anwesend, der die Version des Steuerberaters von der künftigen Honorierung seiner Beratungsleistungen aus dem Akquise-Gespräch widerspruchsfrei bestätigen konnte.

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