Kein Vergleichsschluss ohne Erledigungsklausel

Sozietätsauseinandersetzungen haben regelmäßig für alle beteiligten Berater und Gesellschafter persönlich negative Folgen, sie strahlen aber auch ins Außenverhältnis ab. Statistischen Erhebungen zufolge führen Sozietätsauseinandersetzungen, die öffentlich ausgetragen werden und bei denen die ehemaligen Gesellschafter nach Beendigung ihrer Auseinandersetzung getrennte Wege gehen, zu Mandatsverlusten von wenigstens 15 Prozent. Wenn dann noch Streitigkeiten über zu zahlende Abfindungssummen nach dem Gesellschaftsvertrag der betroffenen Beratersozietät ausgetragen werden, vergrößert sich der wirtschaftliche und persönliche Schaden (Stress, Nervenanspannung, sonstige andere körperliche Beschwerden) erheblich. Über einen derartigen Sachverhalt hatte das Landgericht Paderborn zu befinden, das von dem Berater, an den eine Abfindung zunächst (teilweise) gezahlt wurde, angerufen

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