Kein Schadensersatz bei Behauptungen „ins Blaue hinein“

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Wer Schadensersatz begehrt, muss die anspruchsbegründenden Tatsachen konkret darstellen. Pauschalbehauptungen reichen hierzu ebenso wenig aus wie pauschale Forderungen. Diese Erkenntnis hat vor Kurzem einen Mandanten (im Folgenden auch: Kläger) ereilt, der die ihn betreuende Steuerberatungsgesellschaft auf Schadensersatz verklagte. Mandant behauptet fehlende Aufklärung über Aussetzungszinsen Im Rechtsstreit vor dem Landgericht Münster (Urteil vom 19.12.2018, Az. 110 O 5/18), hatte der Mandant behauptet, über die Pflicht zur Zahlung von (Aussetzungs-)Zinsen nach Einlegung eines Einspruches gegen einen – eine Immobiliengestaltung (sog. „Seeling-Modell“) ablehnenden – Steuerbescheid, verbunden mit einem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (§§ 361, 237 AO) nicht aufgeklärt worden zu sein. Hätte

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