Kein Honorar für sinnlose Beratung

Blick auf das Landgericht Bielefeld
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Ein Element des freien Beraterberufes ist das geschützte Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Steuerberater. Ein solches Vertrauensverhältnis setzt u. a. voraus, dass der Berater dem in der Regel unkundigen Mandanten nur zu den Schritten rät, die den Willen des Mandanten auf wirtschaftlich vertretbarem Weg auch tatsächlich umsetzen. Nur für solche Leistungen darf der Berater folglich auch eine Bezahlung beanspruchen. Von vornherein sinnlose, weil unter keinen Umständen erfolgversprechende Leistungen darf er dagegen weder beraten, noch gar zur Abrechnung bringen. Einen solchen Fall hatte das Landgericht Bielefeld mit einem Urteil vom 29.03.2017, Az.: 3 O 44/12, entschieden und die Aufrechnung des Mandanten (im

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