Kein Beratungsfehler bei fehlender Umsetzung eines rechtswidrigen Mandantenwunsches

© pressmaster - Adobe Stock
Ein Beratungsfehler liegt nur dann vor, wenn der Steuerberater eine Handlungsalternative hatte und diese zu einem für den Mandanten günstigeren Ergebnis geführt hätte. Ein Fehler liegt dagegen nicht vor, wenn sich der Mandant nur ein anderes steuerliches Ergebnis gewünscht hätte, das in der Praxis aber nicht umsetzbar gewesen wäre. Mandant verlangt rückwirkende Einführung der sog. Fahrtenbuchmethode Diese Erfahrung musste ein Mandant (im Folgenden auch: Kläger) vor dem Amtsgericht Steinfurt machen, der seinen Steuerberater (im Folgenden auch: Beklagter) auf Schadensersatz verklagt hatte. Er machte Schadensersatzansprüche gegen den Beklagten wegen fehlerhafter steuerlicher Beratung in dem am 20.09.2013 erteilten Mandat für den Veranlagungszeitraum

Der Artikel steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden