Insolvenzanfechtung: Anforderungen an Stundungsanträge für Mandanten

Der BGH hat mit mehreren Entscheidungen den Anfechtungsrahmen der Vorsatzanfechtung abgesteckt. Als wesentliches Substrat kann Folgendes festgehalten werden: Insolvenzanfechtung ist auch ohne verwerfliches Handeln bis zu 10 Jahre möglich In der Insolvenz können Zahlungen, die bis zu 10 Jahre vor dem Insolvenzantrag geleistet wurden, mit der sogenannten Vorsatzanfechtung des § 133 Abs. 1 InsO angefochten werden. Das sogenannte Bargeschäftsprivileg des § 142 InsO gilt dabei nicht. Ein sittenwidriges oder sogar verwerfliches Handeln ist für die Insolvenzanfechtung nicht erforderlich. Voraussetzungen der Anfechtung Voraussetzung für eine solche Anfechtung ist, dass der Schuldner in Kenntnis der (drohenden) Zahlungsunfähigkeit einzelne Gläubiger zulasten der übrigen

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