Haftungsrisiko bei Wechsel des Bearbeiters in einer „normalen“ Partnerschaftsgesellschaft

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Welche unerfreulichen Konsequenzen sich aus einem Bearbeiterwechsel innerhalb der Kanzlei ergeben können, zeigt das Urteil des BGH vom 12.09.2019 (IX ZR 190/18). Bekanntlich haften Partner einer Partnerschaftsgesellschaft nach § 8 Abs. 1 PartGG grundsätzlich neben dem Vermögen der Partnerschaft als Gesamtschuldner für Verbindlichkeiten der Partnerschaftsgesellschaft. Ein großer Vorteil der Rechtsform “Partnerschaftsgesellschaft“ ist jedoch die Begrenzung der Haftung auf den handelnden Partner. Waren nur einzelne Partner mit der Bearbeitung eines Auftrags befasst, so haften nur sie gemäß Absatz 1 für berufliche Fehler neben der Partnerschaft; ausgenommen sind Bearbeitungsbeiträge von untergeordneter Bedeutung (§ 8 Abs. 2 PartGG). Soweit ein Partner ein Mandat

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