Haftungsbegrenzung in AAB auch für Fälle grober Fahrlässigkeit wirksam?

Frage: Ich bin Steuerberater in Einzelpraxis und habe mit meinen Mandanten keine schriftlichen Verträge. Allerdings verwende ich die einschlägigen Allgemeinen Auftragsbedingungen (AAB), um die Haftung der Höhe nach zu begrenzen. Zu diesem Zweck habe ich mit dem Versicherer eine Mindestversicherungssumme von 1 Mio. € vereinbart. Die Haftungsbegrenzungsvereinbarung in meinen AAB ist wie folgt geregelt: „Der Anspruch des Auftraggebers gegen den Steuerberater auf Ersatz eines fahrlässig verursachten Schadens wird auf 1 Mio. € begrenzt“. Nachdem ich auf einem haftungsrechtlichen Seminar gehört habe, dass eine solche Haftungsbegrenzungsregelung unwirksam sein soll, weil sie entgegen § 309 Nr. 7 b BGB auch Fälle grober

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