Haftungsbegrenzung durch AAB

Steuerberater können Schadensersatzansprüche von Mandanten für fahrlässig verursachte Schäden durch vorformulierte Bedingungen (Allgemeine Auftragsbedingungen, AAB) auf den vierfachen Betrag der Mindestversicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung begrenzen, wenn insofern Versicherungsschutz besteht, § 67a Abs. 1 Nr. 2 StBerG. Die Versicherungssumme muss demnach mindestens 1 Million Euro, bei interprofessionellen Sozietäten oder Partnerschaftsgesellschaften mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) mindestens 4 Millionen Euro betragen. Die Vorteile einer Haftungsbegrenzung durch AAB liegen auf der Hand. Im Unterschied zu einer Individualvereinbarung sind Steuerberater nicht verpflichtet, Mandanten individuell über die Haftungsrisiken und die Reichweite des Haftungsausschlusses zu belehren und die Haftungsbegrenzung insofern „auszuhandeln“. Es genügt die gut lesbare Platzierung

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