Haftung des Steuerberaters bei unzureichender Sachverhaltsaufklärung

Den Steuerberater kann die Pflicht treffen, Angaben seines Mandanten auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu hinterfragen. Dies gilt vor allem dann, wenn sie eine eigene rechtliche Einschätzung des Mandanten beinhalten. Übernimmt er die Angaben ohne eine kritische Würdigung, läuft er Gefahr, sich schadensersatzpflichtig zu machen. Dies zeigt anschaulich eine Entscheidung des Landgerichtes Düsseldorf (LG Düsseldorf, Urteil v. 14.04.2016 – 1 O 30/15, abrufbar über http://www.justiz.nrw.de). Zum Sachverhalt: Im Wesentlichen ging es in der Entscheidung um Folgendes: Der Mandant war in einem Krankenhaus als Oberarzt angestellt. In den Jahren 2009, 2010 und 2011 erhielt er jeweils einmalig eine Chefarzt-Zulage. Für diese Umlagen hatte

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