Grobes Verschulden des Steuerberaters bei Verwendung der „komprimierten“ Elster-Einkommensteuererklärung

Ein für den Berufsstand enorm wichtiges Urteil hat der Bundesfinanzhof (BFH) gefällt. Es geht um Haftungsgefahren, die immer dann lauern, wenn bei Abgabe der Steuererklärung auf elektronischem Weg den Mandanten lediglich der komprimierte Ausdruck der Erklärung und nicht der gesamte amtliche Vordruck zur Freigabe vorgelegt wird. Die nachstehend abgedruckte Presseerklärung des BFH vom 07.08.2013 veranschaulicht das Problem sehr anschaulich: „Den Steuerberater trifft ein grobes Verschulden, wenn er seinem Mandanten lediglich eine „komprimierte“ Elster-Einkommensteuerer-klärung zur Überprüfung aushändigt, ohne vorher den maßgebenden Sachverhalt vollständig zu ermitteln und seinem Mandanten damit die Möglichkeit nimmt, die darin enthaltenen Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu

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