Grenzen der Verschwiegenheitspflicht

Frage: Ich habe vor ca. einem Jahr eine Kanzlei erworben. Der Verkäufer hat eine Mandantenschutzklausel unterschrieben. Er hat sich vertraglich verpflichtet, mir weder unmittelbar noch mittelbar mit den übertragenen Mandanten für die Dauer von 5 Jahren Konkurrenz zu machen. Wenige Wochen nach Übernahme der Kanzlei haben ca. 15 Mandanten gekündigt, die jetzt (unstreitig) von dem Sohn des Verkäufers, der ebenfalls Steuerberater ist, steuerlich betreut werden. In einem gerichtlichen Verfahren (es geht um Schadensersatzforderungen meinerseits gegen den Verkäufer) habe ich den Sohn als Zeugen benannt. Er möge zu den Umständen der Mandatserteilung aussagen. Ich vermute, dass der Kontakt über den Vater

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