Gilt das Beratungshilfegesetz auch für einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub und die Mitwirkung bei der Abnahme der Vermögensauskunft?

Frage: Vor einiger Zeit konfrontierte mich ein neuer Mandant mit vollstreckbaren Steuerschulden i. H. v. rd. 51.000,00 €, die das Ergebnis einer zuvor durchgeführten Betriebsprüfung waren. Antragsgemäß habe ich zunächst einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub gestellt. Nachdem der Mandant später von der Vollstreckungsbehörde unter Hinweis auf die Verpflichtung zur Abgabe der Vermögensauskunft zur Zahlung aufgefordert worden war, habe ich ihn bei der eigentlichen Auskunftserteilung (§ 284 Abs. 1 – 3 AO) unterstützt. Hierbei ist ein Zeitaufwand von rd. zwei Stunden angefallen. Sodann habe ich ihn zum Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft begleitet und im Rahmen dieses Termins seine Rechte wahrgenommen (§

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