Gebührenbestimmung, „Toleranzgrenze“ – Rechtsprechung und Probleme der Beauftragung

Wie detailliert und genau die Abrechnung (steuer-)beratender Tätigkeiten sein muss und dass auch der entsprechende Auftrag hierfür eine entscheidende Rolle spielt, musste eine Sozietät aus Rechtsanwälten und Steuerberatern (im Folgenden: Kläger) als auch deren auf Zahlung verklagter Mandant (im Folgenden: Beklagter) vor dem Landgericht Düsseldorf erfahren. Dieses hat über einen Fall mit Urteil vom 11.07.2016, Az.: 5 O 518/11 entschieden, in dem eine (später verstorbene) Zahnärztin eine Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzlei mit ihrer steuerrechtlichen Beratung beauftragt hatte. Nach dem Versterben der Zahnärztin verlangten die Berater von dieser noch Zahlungen in Höhe von 12.019,38 € aus insgesamt 6 Rechnungen, die sie von

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